Im Sinne der „Sternstruktur" für die Entwicklung des Großraumes Berlin gibt es im Bereich des Teltowparks zwei Spitzen: Ludwigfelde und Rangsdorf. Um die Anhalter bzw. Dresdner Bahn dürfen neue Wohn- und Gewerbegebiete entstehen bis zu diesen Spitzen. Dazwischen soll Natur und Erholung dominieren.
Die Durchsetzung dieses Konzeptes ist nicht einfach , die Begehrlichkeiten sind groß. So entsteht auch außerhalb dieser Räume, die ja nicht unbewohnt sind doch das eine oder andere Neubaugebiet. Umso dringlicher ist der Schutz der freien Flächen durch ein naturnahes Freizeitkonzept (Rad, Reiten, Wandern). Dabei spielen die oben genannten Räume: stadtnahe Freiflächen und Rieselfelder eine zentrale Rolle.
Übrigens ist die Sternstruktur auch für das Klima in Berlin sehr wichtig.
Noch kann sich die Berliner Luft im Vergleich zu anderen Ballungsgebieten
Sehen bzw. atmen lassen. Bisher sorgen Grünschneisen für einen ausreichenden Luftaustausch mit dem Umland. Diese Schneisen darf man aber von draußen nicht zustellen.
Die Siedlungsstruktur:
Im verdichtetem Siedlungsgebiet, das nach 1989 wieder bzw. neu in die Hauptstadtregion eingegliedert wurde ist es wichtig eine eigene Identität zu erhalten.
Spät aber nicht zu spät hat Teltow seine Altstadt wiederentdeckt. Als ehm. Kreisstadt könnte sie sich heute als Tor zum Umland profilieren. Kleinmachnow muss aufpassen, das es zum benachbartemn Zehlendorf atraktiv bleibt. Das Zubauen aller Lücken und Freiflächen sollte aufhören. Das Buschgrabengebiet mit neuer Straße und Wohnsiedlungen der Großstadt auszuliefern sollte sich eigentlich verbieten.
Stahnsdorf hat den direkten Zugang zu den schönsten großflächigen ehm Rieselfeldgebieten und könnte sich so zum Umland öffnen als Naherholungsraum.
Großbeeren eine Gemeinde mit spannender Geschichte muss sich entscheiden ob es sich durch das GVZ definiert oder es zum Umfeld abschirmen möchte.
Mahlow-Blankenfelde ist sehr betrofen durch den zukünftigen Fluglärm vom BBI hat mit Ausnahme von "Waldblick" noch ein grünen Abstand von Berlin und über das Glasowbachgebiet eines der schönsten Naturbereiche der Region.
Wichtig für den Erhalt der besonderen Kulturlandschaft wird der Umgang mit den noch reichlich vorhandenen Dörflichen Strukturen sein.
In Berlin hat man zuspät entdeckt wie wichtig alte Dorfkerne für die Lebenqualität auch einer Stadtbevölkerung sind. In Berlin werden sie nun mit "Alt" versehen jetzt sorgfältig gepflegt (Alt-Lichenrade, Alt Tempelhof...). Aber meistens stehen sie mitten im tosenden Verkehr. Nur in Lübars hat sich Berlin noch ein Dorf mit Umfeld erhalten.
Hier "draußen" kann man die alten Dorfkerne mit ihren Mittelalterlichen Dorfkirche noch im Originalumfeld erleben.
Während Ruhlsdorf noch eine Chance hat nicht von Teltow aufgefressen zu werden (mit viel guten Willen). Wird wohl der Dorfkern von Mahlow nur als Alt-Mahlow überleben.